#dasmitmedien – Ein Zwischenstopp auf der nextMedia.hamburg

„Ach, Kirche macht auch was mit Medien?“ und lacht mich an. Der Herr von IBM, extra angereist aus München, neben mir auf den viel zu kleinen und unbequemen Holzquardern beim Leitevent von nextMedia.hamburg letzte Woche im Copper House.


Zwischen Trendgetränke, Popcorn und bunten Chillout-Areas sollte es um die Herausforderungen der Zukunft und die Positionierung Hamburgs als Medien- und Digitalstandort gehen. Hoch aufgehangen war dieser Event, ist diese gesamte Kampagne, eröffnet von Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, driftete dann aber recht schnell in den Kurzpräsentationen in Firmenpitches ab. Das war schade und an einigen Stellen sogar höchst ärgerlich. Den Blick über den eigenen Firmenrand schafften dabei nur wenige.

Nur angerissen wurde der umfangreiche Media Worker Report 2017, der v.a. die Wanderung der Media Worker in medienfremde Branchen zutage förderte. Die gesamte Studie und die Ergebnisse zur deutschlandweiten Medienszene sind unter www.dasmitmedien.de nachzulesen und ein näherer Blick lohnt, nicht nur weil Hamburg als DER Medienstandort empfunden wird.

Unternehmen werden zunehmend selbst zu Content Produzenten.

dasmitmedien
#dasmitmedien – Media Worker Report 2017 Quelle: http://www.dasmitmedien.de

„Jeder Tag als Media Worker ist anders“, so Barbara Wegmann von Dropbox und schlug genau wie Roland Eisenbrand von OMR in die gleiche Kerbe, dass die Zeiten des klassischen Journalismus und der PR, wie viele sie noch von früher kennen, vorbei seien. Offenheit und die Notwendigkeit sich auch mit Technologien zu beschäftigen, seien ein Muss. Nur einen Artikel abgeben und sich dann zurücklehnen bis die nächste Story kommt, funktioniere nicht mehr. Die Grundlagen von SEO, Social Media und Marketing gehören mit in den Werkzeugkasten der heutigen Media Worker, die eben nicht allein Journalisten sind.

„Media Worker sind die Treiber der digitalen Medienwelt, sie sind Storyteller, Content-Experten, kreativ und technologieaffin.“
Und arbeiten eben nicht mehr nur in klassischen Medienunternehmen. Meinolf Ellers (nextMedia Advisor) betonte zusätzlich: „An der Beschäftigung mit der Transformation führt kein Weg vorbei“. Und da schließt sich dann für mich auch wieder der Kreis. Auch wenn das Selbstverständnis als Media Worker in den kirchlichen Online-und Presseabteilungen und die Job-Bezeichnungen vielleicht noch nicht die selben sind:

Ja, auch Kirche macht #dasmitmedien.

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