Von der kirchlichen Polarität – #zwischen0und1

Protestplakate gegen BlessU-2

Von einer „digitalen Reformation“ spricht evangelisch.de bereits, wenn die kommende EKD-Synode in Würzburg über Maßnahmenpakete und Handlungsfelder für eine „Kirche im digitalen Wandel“ berät. Welche Komplexität und ganz pragmatischen Stolpersteine das, was so häufig unter #digitalekirche läuft, bergen kann, wurde mir in den vergangenen Monaten an nur einem einzigen Gottesdienst in Hamburg deutlich. Keine Chronik, sondern ein paar atmosphärische Mosaiksteinchen.

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Kirchentag 2017: Was ich sehe

Willkommen in Magdeburg - Graffitti

Kirchentag. Der erste seit über 20 Jahren. Schon in der Vorbereitung fühlt sich vieles dennoch vertraut an. Häufig ein inneres „Ach ja, so war das.“ Sei’s die Schal-Kultur, die Fotos der Papphocker in den Messehallen und und und. Bekannt und doch irgendwie weit weg. Ein Blick eher von außen. Du siehst mich ist das Motto. Was sehe ich und auch die Frage: Was will ich wirklich sehen? Weiterlesen

Augenblick mal! 7 Wochen ohne Sofort!

Aschekreuz auf der Stirn

Mit Karneval, Fasching oder wie auch immer es die jekken Menschen nennen mögen, kann ich wenig anfangen. Ich habe es in Köln probiert, vor langer Zeit und bin definitiv gescheitert. Da bin ich zu norddeutsch, im Kern wohl doch zu protestantisch. In München war der Faschingsdienstag für mich, wie für viele Einheimische immer ein „toter, wenn auch freier Nachmittag“, den man entweder draußen in den Hausbergen verbrachte oder daheim „klar Schiff“ machte.

Am 1. März ist Aschermittwoch, dann beginnt die Fastenzeit. 7 Wochen ohne. Meine Fastenzeit habe ich dieses Jahr zum ersten Mal im Januar gemacht. Abstinenz und Entgiftung nach der Feiertagssaison. Ob ich nochmal 7 Wochen dran hänge, weiß ich noch nicht. Aber die Idee 7 Wochen nicht alles sofort zu machen, gefällt mir sehr. Die App zur Aktion werde ich mal ausprobieren.

Foto (c): T. Krätzig

Auf Kurs mit Kirche?

Maria Graffitti in Berlin

Sie sagten, ich sei die Zielgruppe!

Vor gut einem Jahr hatte ich die Bewerbungsgespräche für die Projektstelle „Social Media in der ev.-luth. Kirche in Hamburg“ schon hinter mir und die Zusage – den Vertrag noch lange, lange nicht in der Tasche. Wobei ich mich vor allem fragte, warum man sich nicht für jemanden aus den eigenen, binnenkirchlichen Reihen, entschieden hatte.

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